Feel the difference 

Solarlux besser erleben


Simone Peinemann

Spüre den Unterschied – unter diesem Motto könnte man die Aktivitäten rund um den geplanten Umbau der Ausstellung zusammenfassen. Wobei – ganz so einfach ist es dann doch nicht. 

Stefan Holtgreife

„Wir haben viele Themen, die man buchstäblich am besten selbst begreift: Schallschutz, Dichtigkeit, Sicherheit oder Raumklima die Liste lässt sich fast beliebig fortführen. Ausprobieren, anfassen, den Solarlux-Unterschied spüren – das ist unser Ziel.“ 

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Zwei Baustellen – warum jetzt ?
Verschiedene Überlegungen haben dazu geführt, 2026 den Umbau der Ausstellung und der Außenanlage anzugehen. „Natürlich kann man fragen, ob das jetzt der richtige Zeitpunkt ist“, sagt Stefan Holtgreife. „Aber wir müssen unseren Kundinnen und Kunden etwas bieten, unsere Innovationen und unsere Qualität bestmöglich vermitteln. Wir dürfen nicht stehen bleiben und müssen passend mit Augenmaß investieren. Das heißt, viel aus eigener Kraft umzusetzen und durch Kooperationen das Budget möglichst gering zu halten.“


Die Wintergarten-Galerie





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Die Wintergarten-Galerie in der Außenanlage wird die größte sichtbare Veränderung: Auf rund 160 m² entsteht ein nachhaltiges, innovatives Gebäude, das alleine durch seine Form und die verwendeten Materialien viele Ideen transportiert. Dazu kommen noch einmal 100 m² Fläche durch die angebauten Wintergärten.  

Innen- und Außenansicht der neuen Wintergarten-Galerie mit rund 260 m² Beratungsfläche

„Das Gebäude ist aus X-Lam, einem Brettsperrholz, das den Vorteil hat, dass die Wände tragend sind, und die Holzoptik sichtbar bleiben kann. Das Dach wird begrünt und die Fassade wird entweder mit recyceltem Holz oder mit Holzresten verkleidet. Das ist nicht nur nachhaltig, sondern auch optisch ansprechend “, sagt Architekt Peter Kuczia. Er ist sich sicher: „Die neue Wintergarten-Galerie ist durch die gesamte Konzeption auch für Architekten sehr interessant und positioniert den Wintergarten als Gebäudeerweiterung noch einmal neu.“


Zusammenarbeit mit Thomas Auer
Dazu trägt auch die erneute Zusammenarbeit mit Dr. Thomas Auer, dem Leiter des Lehrstuhls für Gebäudetechnologie und Klimagerechtes Bauen an der TU München, bei. Er war bereits in die Konzeption unserer Doppelfassade involviert und kennt Solarlux gut. Mit ihm gemeinsam wurde ein Konzept entwickelt, in dem die Luft des Fassadenzwischenraums zur Gebäudekühlung verwendet wird. Die Beschattung von Bäumen und Sträuchern im Außenbereich sowie passende Lüftungsquerschnitte durch unsere Systeme tragen zusätzlich dazu bei, dass das gesamte Gebäude nahezu ohne Klimatechnik auskommen. Im Inneren des Gebäudes wird ein angenehmes Raumklima herrschen, während Besucherinnen und Besucher unsere Systeme in der Anwendung erleben.

Die Ausstellung

Auch der Ausstellungsumbau stellt das Kundenerlebnis in den Mittelpunkt - der Bereich des Kinderlandes wird Erlebniszone: „Wie schon im SL Lab kann man hier unsere Systeme spielerisch und vielleicht auch mit einem kleinen Augenzwinkern selber auf Herz und Nieren prüfen, eventuell über ein Glaselement gehen können, Sand in unsere Bodenschiene streuen und dabei live testen, wie unsere Glasfaltwand trotzdem einwandfrei läuft. Oder die Dichtigkeit unserer Anlagen bei Starkregen testen? Wir müssen noch genau abstimmen, was kommen soll, aber in diese Richtung wird es definitiv gehen.“, erzählt Jutta Bertelsmann-Herich, die den Umbau geplant hat. 

So wird die neue Ausstellung zukünftig aussehen

Grundsätzlich soll insgesamt mehr Klarheit in die Ausstellung. Die Infozentrale wird im jetzigen Wartebereich positioniert, um den Blick stärker auf das cero-Haus zu lenken, die Exponate werden verständlicher und ausführlicher beschriftet. Und: Es wird digitaler. Über Displays sollen zu den Systemen verschiedene Inhalte wie Fotos, Videos und technische Informationen angeboten werden, die Besucherinnen und Besucher selbst wählen können. 

Jutta Bertelsmann-Herich

„Es liegt eine ganze Menge Arbeit vor uns, die so ein Umbau eben mit sich bringt. Ich bin mir aber sicher, dass unsere Kundinnen und Kunden von der neuen Ausstellung und ihren Möglichkeiten sehr profitieren werden.“

     

Viel mehr Musterschränke
Für die Beratung gibt es in der neuen Ausstellung mehr Details und Muster zum Anfassen – alles sauber geordnet und je nach Beratungsbedarf schnell auffindbar. Dazu wird die Holzfachschule Melle zum Beispiel große Schubladen- oder Apothekerschränke bauen. „Der Plan ist, dass diese Möbel mit all unseren wichtigen Mustern auch von unseren Quality Partnern genutzt und über uns gekauft werden können“, erzählt Jutta.

Der Zeitplan

Dass solche umfangreichen Umbauarbeiten viel Zeit kosten und gut geplant sein müssen, weiß Johannes Diek, Leiter des Gebäudemanagements: „Der gesamte Umbau innen und außen wird ein Stück weit parallel laufen müssen. Wahrscheinlich werden durchgängig acht Leute aus unserem Team mit diesem Projekt beschäftigt sein, weil wir viel selber machen wollen.“ Schon im Januar soll es losgehen, die große Eröffnung kommt dann mit der Quality Partner Konferenz. „Auch wenn es sich jetzt noch nach viel Zeit anhört bis Anfang September, wird es sehr sportlich. Aber das kennen wir ja von uns und wir wissen: Bisher hat immer alles am Ende geklappt und alle waren begeistert. So wird es ganz sicher auch diesmal werden."

  • Januar 2026

    Rückbau alte Wintergarten-Ausstellung, Beginn Pflasterarbeiten Neubau


  • Februar 2026

    Beginn Arbeiten Außenbereich, Bodenaushub


  • März 2026

    Fundamente


  • April - Mai 2026

    Bau des Gebäudes


  • Juni 2026

    Aufbau Wintergärten + Terrassendach am neuen Gebäude



  • Juli - August 2026

    Gestaltung der neuen Außenanlagen



  • 11. September 2026

    Große Eröffnung der Wintergarten-Galerie bei der Quality Partner Konferenz


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