Silos mit Symbolcharakter

Wohnen, wo früher Cornflakes lagerten 


Sandra Gußmann

Wo in Bremen einst im großen Stil die Zutaten der berühmten Frühstückscerealien lagerten, können nun Reisende im schicken nachhaltigen Ambiente entspannen.

Projektfakten

40 Meter

Hohe Silos

15 cero II und III

Anlagen

3.500 m³

Beton

Der ikonische Silokomplex mit dem allseits bekannten Schriftzug auf dem Dach stammt aus den 1970er Jahren und liegt direkt an der Weser. Er bildet den Mittelpunkt des umfangreichen Stadtentwicklungsprojektes auf dem Gelände des ehemaligen Überseehafens.

Die Investoren entschieden sich aufgrund der begehrten Lage dafür, die 40 Meter hohen Silos in halbrunde Hotelzimmer und den Anbau (das ehemalige Vitaminlager) in Büroflächen und Konferenzräume zu verwandeln. Ein großes Vorhaben: Allein im Hotelbereich mussten 3.500 m³ Beton ausgeschnitten und mit Schubkarren abtransportiert werden.

Die Investoren entschieden sich aufgrund der begehrten Lage dafür, die 40 Meter hohen Silos in halbrunde Hotelzimmer und den Anbau (das ehemalige Vitaminlager) in Büroflächen und Konferenzräume zu verwandeln. Ein großes Vorhaben: Allein im Hotelbereich mussten 3.500 m³ Beton ausgeschnitten und mit Schubkarren abtransportiert werden.

Auf dem Dach der Silos entstand ein Veranstaltungsraum mit Gastronomie und phantastischem Panoramablick. Die Übergänge zu den kleinen halbrunden Außenbereichen wurden dabei mit insgesamt 15 Anlagen cero II und III ausgestattet. Zusätzlich findet sich im kleineren Anbau ein Ecoline Flexa Raumteiler, der sich hervorragend in den reduzierten Industriechic einfügt. 

Dem Architekturbüro Delugan Meissl Associated Architects aus Wien ist es hervorragend gelungen, den industriellen Charakter und die Symbolkraft der ehemaligen Produktionsstätte zu erhalten und einer zukunftsfähigen Nutzung zuzuführen. Kein Wunder, dass der Bremer Kellogg‘ Pier 2025 mit dem Sonderpreis Umbaukultur des deutschen Städtebaupreises ausgezeichnet wurde.


Dem Architekturbüro Delugan Meissl Associated Architects aus Wien ist es hervorragend gelungen, den industriellen Charakter und die Symbolkraft der ehemaligen Produktionsstätte zu erhalten und einer zukunftsfähigen Nutzung zuzuführen. Kein Wunder, dass der Bremer Kellogg‘ Pier 2025 mit dem Sonderpreis Umbaukultur des deutschen Städtebaupreises ausgezeichnet wurde.

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